72h-Aktionsgruppen erhalten Promibesuch

Entscheider aus Kirche und Politik überzeugen sich vor Ort vom Engagement junger Menschen

Bei der 72-Stunden-Aktion, die vom 23. bis 26. Mai 20193 stattfindet, erhalten zahlreiche weitere Aktionsgruppen in der Diözese Rottenburg-Stuttgart von kirchlichen und politischen Entscheidern einen Motivationsbesuch. So hat sich Michael Donth, Bundestagsabgeordneter der CDU für Samstag bei den Pfadfindern in Eningen angekündigt und Niels Schmid, Bundestagsabgeordneter der SPD bei einer KjG-Gruppe in Nürtingen.

Ein persönliches Bild vom Engagement der Kinder und Jugendlichen möchte sich auch Staatsministerin Annette Widmann-Mauz (CDU), machen. Sie wird am Samstagvormittag gleich drei Aktionsgruppen im Landkreis Tübingen besuchen: die Pfadfinder aus Tübingen und aus Kiebingen sowie die Aktionsgruppe Niedernau in Rottenburg. Am Abend zuvor erwartet eine Gruppe der Jugend des Deutschen Alpenvereins (JDAV) und eine Pfadfindergruppe den Besuch von Sozialminister Manfred Lucha (Bündnis 90/Grüne) in Ravensburg.
An allen Orten werden die Promibesucher auf ein wesentliches Merkmal treffen, das jedes der insgesamt 350 72-Stunden-Projekte auszeichnet: Junge Menschen rücken mit ihrem ehrenamtlichen Engagement Menschen in den Blick der Öffentlichkeit, die häufig vergessen oder verdrängt werden. Behinderte, Wohnungslose, Asylbewerber, Arbeitslose oder alte und einsame Menschen. Ihr Antrieb dafür ist die Überzeugung, dass ein Handeln aus einem christlichen Verständnis heraus die Welt besser machen kann.

Eine Übersicht über alle teilnehmenden Gruppen findet sich im Internet unter http://rost.72stunden.de. Dort wird es während der Aktion täglich aktuelle Berichte von den Projekten und konkrete Unterstützungsanfragen von Aktionsgruppen geben. Der bundesweite Medienpartner katholisch.de sendet 72 Stunden per liveticker auf seiner Website und SWR3 wird für 72 Stunden im Südwesten seinen Sendeplan komplett für die Aktion umstellen.

Hauptunterstützer der 72-Stunden-Aktion 2019 sind das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, die Deutsche Bischofskonferenz, das bischöfliche Hilfswerk MISEREOR, das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und das Bonifatiuswerk. Für die Aktion in Baden-Württemberg haben das Ministerium für Soziales und Integration sowie der Sparkassenverband Baden-Württemberg eine Förderung zugesagt. In der Diözese Rottenburg-Stuttgart wird der BDKJ zudem durch den Diözesancaritasverband und die Aktion Hoffnung unterstützt.